Die Entwicklung geht weiter

Für das Tenorhorn „T1“ von Bernd Jestädt gibt es neue Modellerweiterungen. Durch eine Neuberechnung und der daraus entstehenden Mensurveränderung wurde das bekannte Tenorhorn „T1“ nochmals verbessert. Besonders die Ansprache wurde in allen Bereichen leichter und der Sound noch offener. Die bekannt überragende Lage in der Tiefe ist dabei noch ausgeprägter und kräftiger.

Neue Konstruktion 4. Ventil

Komplett neu entwickelt wurde das 4. Ventil bei dem Tenorhorn „T1“. Bei der herkömmlichen, traditionellen Bauart ist es oft unbequem das Instrument zu halten. Durch den Rohrverlauf des 4. Ventiles konnte man bisher die linke Hand nicht frei bewegen, da, durch Stützen, Rohre und Halterungen, die Hand das Hauptrohr nicht komplett umschließen konnte.  Mit der nenen Konstruktion des 4. Ventiles liegt der Zug im Inneren des „T1“. Dadurch ist die linke Hand des Musikers völlig frei und kann so in jeder Position entspannt und ohne störende Einflüsse das Tenorhorn halten.

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Tenorhorn „T1“ traditionelle Bauart.

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Tenorhorn T1, neue Bauart 4. Ventil.

„Neu“ Stimmzugtrigger

Als weitere Option kann jetzt auch ein Stimmzugtrigger für das „T1“ optional mit angeboten werden. Durch diesen Trigger der bequem mit der linken Hand zu bedienen ist, kann man jeden Ton vertiefen und somit Einfluss auf die Intonation nehmen. Beim Betätigen des Stimmzugtriggers wird das Hauptrohr durch Herausschieben des Stimmzuges verlängert und der Ton dadurch tiefer. Eine angebrachte Feder schiebt den Zug nach dem Betätigen wieder in die Ausgangsstellung zurück. Durch diese sehr flexible Bauart kann man jeden einzelnen Ton während des Spielens vertiefen.

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T1 mit Stimmzugtrigger

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Udo Kleinhenz, Landespolizeiorchester Erfurt

 

 

 

 

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Basstrompete „Attila“ von Bernd Jestädt

1.Variante:

Man denkt sich eine Luftsäule in der Form einer Basstrompete, und wickelt ein Stück Blech herum.

2. Variante:

Man baut sich eine Basstrompete nach den Regeln der Instrumentenbaukunst.

Hier einige Bilder von der Herstellung einer Basstrompete, Modell „Attila“ von Bernd Jestädt.

Handarbeit seit 20 Jahren.

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Das Ausgangsmaterial für eine Basstrompete

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Biegen des Schallstückes im Biegeholz

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Das ist Handarbeit

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fertig gebogen

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Die Falten werden mit einem Auspochhammer verklopft.

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Dadurch wird das Material verdichtet.

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Durch das Glühen bleibt das Material weich.

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Mit einem Locheisen wird die Oberfläche geglättet.

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Nun wird das Schallstück gefeilt, geschliffen und poliert.

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Biegen der Korpusbögen

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nach dem Biegen

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Die polierten Teile werden zusammengesetzt

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Man erkennt ein Instrument

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Die Maschinenzüge werden hergestellt

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Abstechen der Rohre in einer Drehbank

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Zusammenbau der Maschine

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Nun kommt noch das Druckwerk dazu.

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Das Instrument ist roh fertig.

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Die Oberfläche wird poliert.

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Jetzt kommt der Glanz.

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Der Name wird eingraviert.

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Die Oberfläche wird versilbert/rutheniert.

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Basstrompete Modell „Attila“

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(hand) made in Germany

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Musikmesse Frankfurt 2016

Vom 6. – 9. Oktober fand die Music Austria auf dem Messegelände in Ried in Oberösterreich statt. Diese traditionelle Musikmesse ist die größte Fachmesse in Österreich und Bayern. Insgesamt stellen dort über 300 Firmen ihre Produkte aus. Das Haus der Musik stellte zum 4. Mal auf dieser Messe aus, und präsentierte dort die Neuheiten aus Bimbach. Besonders die neue Basstrompete „Attila“, wurde mit großer Begeisterung getestet und begutachtet. Auch die neue Flügelhorn Edelsteinserie, mit den Modellen Rubin, Saphir und Smaragd, konnte überzeugen.

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Die Musikmesse in Ried war sehr gut besucht , was natürlich auch durch ein  hervorragendes Rahmenprogramm gefördert wurde. Neben einem landesweiten Blasorchesterwettbewerb konnte man im Abendprogramm führende Orchester wie Alpenblech, Da Blechhauf`n, Pro Solisty, Viera Blech, Woodyblechpeckers und die Rainer live hören. Insgesamt war die MUSIC AUSTRIA wieder ein sehr schöne und erfolgreiche Messe. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Messe  im Jahr 2018.

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Bei der letzten Jahreshauptversammlung der Landesinnung für Musikinstrumetenbau Hessen in Lich informierte sich die Versammlung über den Metallblasinstrumetenbau. Bernd Jestädt, langjähriges Mitglied in der Landesinnung, hielt dazu einen Vortrag über die Geschichte sowie über Herstellung und Besonderheiten im Metallblasinstrumentenbau.

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Neben vielen Fragen und Erklärungen wurden auch einige Instrumente angespielt und zusammen mit Kalle Belz (Flügelhornist und Sänger der Original Kapelle Egerland) live vorgeführt. So wurden unter anderem die Flügelhörner und Trompeten als auch Basstrompete, Tenorhorn und F-Tuba zum Klingen gebracht. Viele der Zuhörer waren überrascht über die vielfältigen Möglichkeiten der Klangveränderung sowie die Unterschiedlichen Varianten der Formgebung.

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Besonders aufmerksam wurden die Eigenentwicklungen aus dem Haus der Musik bewundert. Die sehr markante Form des „Jestädt-Bogen“ sowie die Neuentwicklungen wie Soprantenorhorn, Basstrompete  und Hörnchen wurden mit Staunen begutachtet und regten zu umfangreichen Gesprächen an.

Auch der Innungsobermeister Kilian Gottwald  sowie der stellvertretende Obermeister Tino Schaub waren sehr zufrieden mit dem Verlauf der Versammlung und den informatiefen Vortrag.

 

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Kilian Gottwald, Tino Schaub

 

Vom 06.-10. April fand wieder die größte Musikmesse in Frankfurt statt. Auch in diesem Jahr stellte das Haus der Musik aus Bimbach auf ihrem Stand in der Halle 10.2 Stand Nr. B41 die handgefertigten Instrumente aus.

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Musikmesse Frankfurt 2016

Ilona und Bernd Jestädt stellten dabei auch die Neuentwicklung aus dem Hause „Jestädt“, die Basstrompete Atilla vor. Das Interesse an dieser Neuentwicklung war riesig. Viele Musiker die im Vorfeld schon auf diesen Test gewartet haben, nutzten die Chance auf der Musikmesse in Frankfurt dieses Instrument einmal live zu testen. Aber auch sehr viele neue  Besucher testeten das Modell Attila, und waren sofort begeistert von dem hervorragenden Klang und der sehr ausgewogenen Intonation dieser Basstrompete.

Messe 2016-3Das Interesse auf der Musikmesse war in diesem Jahr auch wieder sehr gut. Durch die vielen Neuentwicklungen von Bernd Jestädt, von Trompete bis Tuba, finden viele Blechbläser auf diesem Stand interessante Instrumente und lassen sich gerne fachlich beraten. Die Musikmesse Frankfurt ist auf jeden Fall einen Besuch wert, um die neuesten Entwicklungen auf dem   Musikmarkt kennen zu lernen.

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Das Jestädt-Instrument mit der  Seriennummer 1.000 wird in Zukunft von Carsten Ebbinghaus und Richard Meindl vom Musikkorps der Bundeswehr gespielt. Dieses Instrument wurde jetzt von Bernd Jestädt in Siegburg nach der Fertigstellung übergeben. Die neue Basstrompete „Attila“ wurde in enger Zusammenarbeit mit diesen beiden Musikern neu entwickelt. Bei diesem Instrument das mit Zylinderventilen ausgestattet ist handelt es sich um eine eng mensurierte Basstrompete, die mit hochgestellten Ventilen wie eine Perinetbasstrompete gespielt wird, und sich hervorragend für solistische Einsätze eignet.

Carsten Ebbinghaus, Richard Meindl

Carsten Ebbinghaus, Richard Meindl

Das Jubiläumsinstrument ist versilbert mit schwarz ruthiniertem Druckwerk. Die Basstrompete „Attila“ ist mit einem Trigger am Hauptstimmzug ausgestattet, das Mundrohr ist auswechselbar. Somit ist es möglich das Instrument der jeweiligen Spielsituation anzupassen.  Durch zusätzlich angebrachte Halteringe ist sie sehr bequem  in der Handhabung und ermöglicht so ein entspanntes Spielen.

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Basstrompete „Attila“

 

1000

Bernd Jestädt

Im Haus der Musik werden seit 20 Jahren Metallblasinstrumente von Trompete bis Tuba in Handarbeit hergestellt. Damit zählt es zu den wenigen deutschen Herstellern, die die komplette Bandbreite anbieten. In dieser Zeit wurden insgesamt 1.000 Instrumente hergestellt. Neben vielen bekannten Instrumenten wurden zusätzlich 16 neu entwickelte Instrumente gebaut und beim Europäischen Harmonisierungsamt in Alicante /Spanien erfolgreich angemeldet. Dazu zählen: Soprantenorhorn, Flüpete, Flügelhorn Erlkönig, Hörnchen, Krainerhörnchen, Tübchen in B, C, F und Es Stimmung, Cimbasso und Flügelhorn in hoch Es-Stimmung. Die Basstrompete Attila setzt diese Serie fort.

Alle in Bimbach hergestellten Instrumente sind mit dem „Jestädt-Bogen“ ausgestattet, der durch seine strömungsgünstige Form besondere Klangvorteile bietet, und zum Markenzeichen für alle Jestädt Instrumente geworden ist.

Jestädt Instrumente – 20 Jahre, 1000 Instrumente

 

 

 

 

 

 

 

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Wir stellen aus auf der Frankfurter Musikmesse vom 07.-10.04.2016 Halle 10.2  B41

Besuchen sie uns und testen sie die neue Basstrompete „Atilla“

Daniel Ridder, Solotubist im „Musikkorps der Bundeswehr “ in Siegburg hat eine eigene Mundstückserie kreiert. Nach langer Probephase sind nun die neuen Mundstücke für F-Tuba und B-Tuba  von Daniel Ridder im „Haus der Musik“ bei Bernd Jestädt erhältlich. In enger Zusammenarbeit mit dem bekannten Mundstückhersteller, der  Fa. Josef Klier in Diespeck, wurde diese neuen Mundstücke entwickelt und hergestellt. Eine gleichmäßige Ansprache durch alle Register, ein großer Klang, eine sehr leichtes und angenehme Ansprachverhalten und ein sehr gleichmäßiges Klangbild sind das überzeugende Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

DSC01196Das B-Tuba Mundstück gibt es in 2 Ausführungen. Neben einem Modell in Schlanker Außenform gibt es zudem auch eine Ausführung als Megaton Mundstück. Dadurch ist das Spielgefühl stabiler und der Sound  direkter. Alle Mundstücke sind in versilberter Version erhältlich.

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Daniel Ridder mit der F-Tuba „Tiger“

Die Mundstücke sind exklusive erhältlich bei Bernd Jestädt  im „Haus der Musik“ in Bimbach, sowie bei FMB in Gütersloh.

 

 

Ein Test der sich in jedem Falle lohnt!

Auch auf der Musikmesse in Frankfurt vom 07. – 10. 04.2016  in der Halle 10.2 Stand B41.

 

 

 

 

 

Die erfolgreiche Blasmusikformation „Klingend b-lech“ hat sich nun mit einem neuen Flügelhornsatz ausgestattet. Alle 4 Flügelhornisten haben sich entschieden in Zukunft mit dem Jestädt Flügelhorn „Modell Rubin“ ihr Publikum zu begeistern. Nach mehreren Tests waren sich alle Musiker einig: Der Klang und die hervorragende Intonation dieses neuen Flügelhorns, mit der angenehm weiten Mensur,  passt perfekt zu der musikalischen Ausrichtung dieses bekannten Orchesters.

Besonders der sehr volle und klarer Sound des Flügelhorn Modell Rubin, und die sehr leichte Ansprache wurden sehr gelobt. Alle Flügelhornisten haben sich für das Modell 3231 entschieden. Die Instrumente sind mit Klarlack lackiert und haben einen Trigger am 3. Ventil. Auch der echte „Rubin“ der in das Instrument eingebaut ist, unterstreicht die besondere Qualität dieses Instrumentes.

Die Flügelhornisten von “ Klingend b-lech“ Dominik Gebauer, Wilfried Fleckenstein, Bernd Kissner, beim Abholen der Instrumente im Haus der Musik. Marco Schrenk konnte bei dem Foto nicht anwesend sein.

Am Böhmischen Abend in Oberelsbach wurden die Instrumente das erste Mal bei einem Konzert eingesetzt. Damit ist der Flügelhornsatz von „Klingend b-lech“ ein ganz besonderer Genuss für alle Zuhörer.

Nähere Informationen erhalten sie unter:

www.klingend-blech.de

Udo Kleinhenz, der Tenorhornist des Landespolizeiorchester Thüringen hat sich das neue Tenorhorn T1 ausgesucht. Sein neues Dienstinstrument hat er sich nach mehreren Test`s im Haus der Musik persönlich bei Bernd Jestädt abgeholt. Die Ansprüche des Tenorhornisten und Posaunisten Udo Kleinhenz waren sehr hoch gesteckt. Er wollte ein Instrument das leicht und präzise Anspricht und ihm zusätzlich einen großen Spielraum bietet für alle musikalischen Herausforderungen. Besonders der klare und volle Sound in der Tiefe haben ihn positiv überrascht. Ein zusätzlicher Trigger  am Hauptstimmzug ermöglicht ihm auf alle Intonationsschwankungen reagieren zu können.

Das Tenorhorn T1 ist komplett aus Goldmessing und Neusilberzügen mit Klarlack veredelt. Das Mundrohr ist höhenverstellbar, so das man das Instrument auf die jeweilige Spielsituation anpassen kann und somit entspannt spielen kann. Der Daumenring ist in allen Richtungen verstellbar um eine bequeme Haltung des Tenorhorn T1 zu gewährleisten. Durch eine neue Schnittberechnung klingt das Tenorhorn T1 in allen Lagen sehr voll und spricht sehr leicht an.

“  Ich möchte mich als erstes für die freundliche und kompetente Zusammenarbeit bedanken. Mit dem Tenorhorn T1 bin ich sehr zufrieden. Es ist kompakt in Bauart und Klang. Die Ansprache ist in allen Lagen leicht, die Töne sind gut zentriert und die Maschine ist sehr exakt gearbeitet, sowie das ganze Instrument. Dank des Triggers am Hauptstimmzug ist die Intonation leicht zu verändern, was mir eine erhebliche Erleichterung und Krafteinsparung beim Spielen bereitet. Mein Fazit: Das T1 ist ein kompaktes Tenorhorn.“

Udo Kleinhenz